A bärige Zeit

Kultur und Tradition im Lungau

Überlieferte Bräuche aus dem Lungau und Pflege der Volkskultur

Hier finden Sie sehenswerte Bräuche aus der schönen Ferienregion Lungau im Laufe eines Jahres. Mit Liebe und Begeisterung werden die einzigartigen Bräuche von den Lungauern jedes Jahr aufs Neue gefeiert. Tauchen Sie ein in die gelebte Volkskultur mit seiner langen Tradition.

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Osterfeuer und Palmbuschen, Georgiritt im Thomatal, …

Wenn die Tage wieder länger werden und die ersten zarten Frühlingsblumen zu sprießen beginnen, hat der Mensch das Bedürfnis, nun endgültig den Winter auszutreiben. Die alten und teilweise abenteuerlichen Bräuche gehen rund um das Osterfest an. Das Ratschen und das Palmbusch binden in der Fastenzeit… Das am Gründonnerstag gelegte Antlassei… Die gewaltigen Osterfeuer und das Ostereier färben… oder der Georgiritt im Thomatal.

Maibaum aufstellen, Prangstangen, der Riese Samson, …

Jede Gemeinde ist stolz auf ihren Maibaum. Große Bäumen werden entastet, entrindet, geschmückt und aufgestellt. Eine Riesengaudi ist das Stehlen eines Maibaumes, weshalb sie in jeder Gemeinde sorgfältig bewacht werden. Die in ganz Salzburg bekannten Sonnwendfeuer werden traditionell hoch droben in der Nacht vom 21. Juni auf den 22. Juni angezündet. Zum Staunen kommt man bei den prachtvollen, 80 kg schweren und bis zu 8 m langen Prangstangen am 24. Juni in Zederhaus und am 29. Juni in Muhr, die von unverheirateten Burschen bei einer Prozession getragen werden. Im Lungau gibt es weiters den Riesen Samson, eine übermenschliche Figur, der bei verschiedenen Arten von Festumzügen präsentiert wird.

Preberseeschießen, Almabtrieb, Leonardiritt, …

Schützen aus aller Welt messen sich jedes Jahr im August am bekannten Preberseeschießen. Die Kugel soll vom Wasser abprallen und dann ihr Ziel in 120 m Entfernung erreichen. Als Dankfest der Bauern wird das gesunde Vieh festlich aufgekränzt beim Almabtrieb im Herbst in den heimischen Stall zurückgebracht. Zu Ehren des Kirchenpatrones der Wallfahrtskirche Sankt Leonhard erleben Sie am 6. November den auf prächtigen Pferden durchgeführte Tamsweger Leonhardiritt.

Nikolaus und Krampus, Wallfahrtsort Mariapfarr

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die Zeit wird stiller und die Ruhe kehrt ein. Am Namenstag der Heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute, werden Kirsch- oder Apfelzweige in eine Vase gestellt. Blühen alle Zweige am Heiligen Abend, bedeutet das großes Glück für das kommende Jahr. Am 5. und 6. Dezember treten Nikolaus und Krampus gemeinsam auf und belohnen oder bestrafen die Kinder. In Mariapfarr, dem Geburtsort von Joseph Mohr, der 1816 den Text zum weltbekannten Weihnachtslied Stille Nacht, Heilige Nacht geschrieben hat, befindet sich eine Wallfahrtskirche, die zur Ruhe und Einkehr lädt.

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